Meditation: Der Raum der Tiefe
Liebe Leserinnen, liebe Leser
kürzlich erlebte ich einen ganz einfachen Moment –
 und doch hat er mir alles gezeigt.

Ich habe einen Podcast gehört, über ein Thema, das mich früher sofort gepackt hätte.
 Mein System wäre nahtlos eingestiegen, 
ich hätte reagiert, bewertet, mich innerlich emotional verbunden.

Doch dieses Mal war alles anders - ich habe zugehört –
 und gleichzeitig gemerkt, dass ich nicht mehr reingehe.

Da war ein Raum in mir, still - klar - präsent - völlig unberührt.

Und genau in diesem Moment wurde mir bewusst: 

Ich kann wählen.

Nicht, was ich höre.
 Nicht, was im Aussen geschieht. Sondern,
 ob ich damit in Verbindung gehe –
 oder nicht. Und vielleicht geht es genau um diesen einen bewussten Moment,
 in dem wir die Wahl haben,
 zu entscheiden, mit was wir uns verbinden und welche Realität wir uns somit erschaffen.

Nicht laut.
 Nicht dramatisch. Sondern bewusst und klar. Eine Entscheidung:
Gehe ich ins Alte – 
in bekannte Gedanken, bekannte Gefühle, bekannte Reaktionen?
Oder öffne ich mich einem neuen Erfahrungsraum?
 Einem Raum, der weiter ist, freier ist –
 und mir neue Perspektiven ermöglicht.

In dieser Erlaubnis, diese Wahl immer wieder zu treffen,
 bewegen wir uns einen grossen Schritt vorwärts 
in dieser Zeit des Wandels.

Es eröffnet uns eine neue Freiheit im Umgang mit den vielen Informationen, die auf uns einströmen. Wir können sie hören, sehen, wahrnehmen –
 ohne uns darin zu verlieren.


Wir können wählen, während unser Energielevel ruhig und stabil bleibt.
Wir bleiben bei uns –
 in unserer Präsenz.

Und vielleicht ist genau das die eigentliche Transformation: Dass wir uns die Erlaubnis geben, zu wählen. Immer wieder - ganz klar - ganz bewusst - für uns.


Ich bin da – 
in dem Raum, 
in dem Klarheit da sein darf,
 während das Neue bewusst entsteht.

Von Herzen
Dora Sicher

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